ERKLÄRUNG ZUR BARRIEREFREIHEIT

 

Information zur Barrierefreiheit

Barrierefreies Internet und die Begriffe Accessibility (Zugänglichkeit) und Usability (Benutzbarkeit/Bedienerfreundlichkeit) sind feste Anforderungen geworden, wenn man eine Internetseite erstellt. 

Einfach gesagt bedeutet es, das Internet für "alle" zugänglich zu machen. 

Die Richtlinien für Barrierefreiheit sind durch das W3C genau definiert. Die deutsche Politik hat sich diesem Thema in der Ausarbeitung "Barrierefreie Informationstechnik Verordnung", kurz BITV im Rahmen des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), gewidmet.

 

Rechtliche Grundlagen

Öffentliche Stellen sind gemäß der  Richtlinie (EU) 2016/2102  des Europäischen Parlaments und des Rates dazu verpflichtet, Webauftritte und mobile Anwendungen barrierefrei zugänglich zu machen. Am 12. Dezember 2018 hat der Landtag von Baden-Württemberg die Änderung des  Landesbehindertengleichstellungsgesetzes (L-BGG)  beschlossen und damit die EU-Richtlinie 2016/2102 über den barrierefreien Zugang zu den Webangeboten im Internet und in Sozialen Netzwerken, Intranets und Apps öffentlicher Stellen umgesetzt.

Die Stadt Ravensburg ist bemüht, ihre Websites und mobilen Anwendungen in Einklang mit § 10 Absatz 1 des Landes-Behindertengleichstellungsgesetzes (L-BGG)   barrierefrei zugänglich zu machen.

Die folgende Erklärung zur Barrierefreiheit dokumentiert den Umsetzungsstand dieses Webauftritts gemäß der gültigen Gesetzgebung.

Diese Erklärung gilt für die aktuell im Internet erreichbare Version des Webauftritts  https://ravensburg.rainmaker.travel

 

Konformitätsstatus

Dieser Webauftritt ist mit  § 10 Absatz 1 L-BGG  teilweise barrierefrei.

Es werden teilweise die Anforderungen der  BITV 2.0  und die  WCAG 2.0  auf Konformitätsstufe AA erfüllt.

Methodik der Prüfung: Selbstbewertung nach §4 Absatz 2 L-BGG

Überprüfung durchgeführt von: Stadt Ravensburg, Hauptamt

Erstellungsdatum: 09.02.2022
Letzte Überprüfung: 09.02.2022

 

Einsatz eines Accessibility Widget

Wir verwenden die Technologie von UserWay, die es uns ermöglicht, die Einhaltung der Richtlinien für barrierefreie Webinhalte (WCAG 2.1) zu verbessern. Dieses Steuerelement bietet Benutzern mit Einschränkungen eine Reihe von wichtigen Funktionen. Sie können die Schriftgröße, die Schriftart, den Abstand zwischen Buchstaben und den Kontrast der Seite verändern. Zusätzlich haben sie die Möglichkeit, sich den Text vorlesen zu lassen, den Zeiger groß zu schalten, sich Tooltips anzeigen zu lassen oder über den Weg der Seitenstruktur zu navigieren.

 

Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen

Diese Bereiche sind mit § 10 Absatz 1 L-BGG vereinbar:

  • Kontrastreiches Layout (teilweise)
  • Texte und Links sind überwiegend kontrastreich gestaltet.
  • Seiten und Beiträge können mit Maus und Tastatur bedient werden (teilweise).
  • Eine teilweise logische Überschriftenstruktur ermöglicht es Menschen, die Screen-Reader nutzen,einfach zu navigieren.
  • Aussagekräftige Seitentitel vermitteln bereits am Anfang den Hauptinhalt einer aufgerufenen Seite.
  • Verzicht auf ein Tabellenlayout, wo es nicht nötig ist.
  • Verzicht auf „Weiterleitungen“
  • Eindeutige Trennung von Daten- und Überschriftenzellen.
  • Skalierbare Schriften (größer/kleiner, Schriftweite)
  • Webseite kann in Graustufen dargestellt werden
  • Webseite kann in einem erhöhten Kontrastumfang dargestellt werden (kann komplett auf schwarz-weiß umgestellt werden)
  • Hintergrund der Webseite kann hell dargestellt werden
  • Feedback-Funktion
  • Seite in Leichter Sprache vorhanden

 

Diese Bereiche sind nicht mit § 10 Absatz 1 L-BGG vereinbar:

  • Kontraste sind teilweise nicht ausreichend
  • Externe Websites und Dokumente, auf die wir verlinken, sind nicht unbedingt barrierefrei.
  • nicht alle PDF-Dokumente sind barrierefrei, vor allem, wenn sie von Dritten bereitgestellt wurden. 
  • Die Mehrzahl unserer Videos laufen über YouTube. YouTube bietet eine Untertitelung des Textes zur Verfügung. Doch nicht bei allen Videos auf der Seite stehen Untertitel oder Transkriptionen zur Verfügung.
  • Nicht alle Links, Grafiken und Bilder enthalten Alternativtexte. 
  • Eingeschränkte Tastatur-Navigation. Tastaturfokus ist nicht immer sichtbar.
  • keine Vorlesefunktion (Screen Reader)

 

Rückmeldung und Kontaktangaben

Sie können Mängel bei der Einhaltung der Anforderungen an die Barrierefreiheit mitteilen oder Informationen, die nicht barrierefrei dargestellt werden müssen, barrierefrei anfordern. Wenn Sie Zugang zu PDF-Dateien oder anderen Dateien benötigen, die noch nicht barrierefrei sind, wenden Sie sich bitte an die Online-Redaktion der Stadt Ravensburg. Schreiben Sie uns eine E-Mail an tourist-info@ravensburg.de Telefon: 0751 82-800.

 

Durchsetzungsverfahren

Um zu gewährleisten, dass dieser Webauftritt den in § 10 Absatz 1 L-BGG  beschriebenen Anforderungen genügen, können Sie sich an das Amt für Tourismus und Stadtmarketing der Stadt Ravensburg wenden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie im Impressum dieses Webauftritts.


Falls Ihnen die zuständige Stelle nicht innerhalb der in  § 8 Satz 1 L-BGG-DVO  vorgesehenen Frist auf Ihre Anfrage antwortet, können Sie sich an die Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen oder an an das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg im Rahmen der in  § 14 Absatz 2 L-BGG  und  § 15 Absatz 3 Satz 2 L-BGG  beschriebenen Ombudsfunktion wenden.

Die Beauftragte der Landesregierung können Sie wie folgt erreichen:

Landes-Behindertenbeauftragte
Stephanie Aeffner
Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg
Else-Josenhans-Straße 6
70173 Stuttgart
Telefon: +49 711 279 3358 oder +49 711 279-3360 (Geschäftsstelle)
E-Mail: poststelle@bfbmb.bwl.de

Auf Initiative der Landesregierung Baden-Württemberg wurden bei den Stadt- und Landkreisen Behindertenbeauftragte eingerichtet.
Die Kontaktdaten für den zuständigen kommunalen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen, an dem Sie Ihren Wohnsitz haben, können Sie über die Webseite Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg in Erfahrung bringen.

Auf die Möglichkeit des Verbandsklagerechts nach § 12 Absatz 1 Satz 1 Nummer 4 L-BGG wird hingewiesen.